Der fundamentale Unterschied zwischen LOD und LOQ

Kurz gesagt: Die Nachweisgrenze (LOD) bedeutet „etwas sehen“, die Bestimmungsgrenze (LOQ) hingegen „etwas verlässlich vermessen“. Dieser kleine Unterschied hat in der Praxis enorme Konsequenzen für die Bewertung eines Prüfberichts.

Jeder, der im Qualitätsmanagement mit Laboranalysen zu tun hat, kennt sie: die kryptischen Abkürzungen LOD und LOQ auf einem Prüfbericht. Nicht selten werden sie als Synonyme verwendet, doch sie beschreiben zwei fundamental unterschiedliche Dinge. Das Verständnis dieses Unterschieds ist keine akademische Spitzfindigkeit, sondern die absolute Grundlage für jede seriöse Bewertung von Analyseergebnissen.
Ein Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze (LOQ) ist eben nicht einfach nur ein "kleiner Wert", sondern ein Signal, das eine völlig andere Handlungsweise erfordert als ein Wert darüber. In diesem Artikel bringen wir Licht ins Dunkel und erklären Ihnen mit einer einfachen Analogie, was genau hinter diesen beiden wichtigen Grenzwerten steckt und welche konkreten Konsequenzen sich daraus für Ihre tägliche Arbeit ergeben.